ZVEH-Infoblatt zu GModG, BEG-Förderung und GEIG: Was E-Betriebe jetzt beachten müssen
Übersicht zu den umfangreichen Auswirkungen der Reformen von Gebäudemodernisierungsgesetz und Bundesförderung für effiziente Gebäude.
Im Sommer 2026 wurden die Reformen des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) und der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beschlossen. Nun heißt es für E-Betriebe, sich mit den daraus resultierenden Auswirkungen auseinanderzusetzen. Denn die Reformen wirken sich auf die Wärmeversorgung im Gebäude und damit auch auf Ihre Arbeit aus. Betroffen ist jedoch längst nicht nur die Wärmeversorgung: Auch in den Bereichen „Photovoltaik“, „Elektromobilität“ und „Energiemanagementsysteme gibt es neue gesetzliche Vorgaben.
Der ZVEH hat daher eine Information aufgelegt, die e-handwerklichen Betriebe aufzeigt, wo sich durch die Gesetzesreformen wichtige Änderungen ergeben – das reicht von regulatorischen Änderungen im Bereich des Heizungstauschs wie dem Wegfall der 65-Prozent-Regelung und der Einführung der sogenannten Biotreppe bis hin zu neuen Regelungen bei der Förderung von Wärmepumpen. Damit nicht genug wurden im Zuge der GModG-Reform auch Vorgaben der EU-Gebäuderichtlinie umgesetzt. Dazu zählen ab 2027 etwa eine gestaffelte Solarpflicht sowie Vorgaben bezüglich der Installation von Energiemanagementsystemen in Nichtwohngebäuden.
Und last but not least: Neben der Reform des GModG wurde in dem Gesetzespaket unter anderem auch das bestehende Gebäude-Elektromobilitäts-Gesetz (GEIG) geändert. Hier ergeben sich beispielsweise Verschärfungen für Gebäudeeigentümer bezüglich der bereitzustellenden Ladeinfrastruktur.
Die gute Nachricht: Für e-handwerkliche Betriebe, die sich in den Zukunftstechnologien engagieren, bedeuten die Änderungen auch Chancen auf Neugeschäft.
Das Infoblatt steht in „Mein E-Handwerk“ unter www.mein-ehandwerk.de (Log-in erforderlich) und dort unter „Recht und Tarif“ -> Hilfestellungen / Musterformulierungen (Bereich „Gebäude: Energie, Wärme, Modernisierung und Förderung“) zum Download bereit.
Zu den mit den Reformen verbundenen Änderungen ist zudem ein Webinar in Planung.
Quelle: ZVEH